Bear Island - Rund um Spitzbergen

Eine Expedition zur Bäreninsel und nach Spitzbergen in eine fast unberührte arktische Wildnis. Tiefe Fjorde, unzugängliche Steilküsten, kalbende Gletscher und flache Tundren prägen das Bild. Auf See halten wir an Bord der «Ortelius» Ausschau nach Walen und Delfinen. Und wir hoffen, den «König der Arktis», den Eisbär, zu entdecken.

1. Tag: Flug nach Tromsø

Flug von Zürich nach Tromsø (Sie werden von einem technischen Reiseleiter begleitet*) und Transfer ins Stadtzentrum. Übernachtung im zentral gelegenen Hotel.

2. Tag: Einschiffung in Tromsø

Nach dem Frühstück steht Ihnen freie Zeit zu Verfügung um das charmante Tromsø, das sogenannte „Paris des Nordens“, zu entdecken. Am späteren Nachmittag findet die Einschiffung auf die „Ortelius“ statt. Erstes Kennenlernen der Besatzung und der Mitpassagiere, anschliessend gemeinsames Abendessen.

3. Tag: Auf See

Während dem Überqueren der Nordsee haben Sie gute Chancen, unterwegs verschiedene Walarten oder sogar Orkas zu entdecken.

4. Tag: Bear Island

Die zwischen Norwegen und Spitzbergen gelegene Bear Island ist ein Höhepunkt dieser Reise. Besichtigen Sie zum Beispiel die Überreste einer alten Walfangstation oder die Siedlung Tunnheim, von wo aus eine Kohlenmine betrieben wurde, bevor die Ortschaft im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Alternativ können Sie auch die landschaftlich reizvolle Westküste erkunden.

5. Tag: Tusindøyane

Das Gebiet Tusindøyane, welches aus zahlreichen kleinen Inseln besteht, steht unter Naturschutz. Sie erhalten die seltene Gelegenheit in diesem wunderbaren Gebiet anzulanden. Auf Ækongen, zwischen Felsbrocken, welche von fantastischen Flechten bedeckt sind, finden Sie Überreste von Walfängern und Pelzjägern, welche hier im 17. und 20. Jahrhundert gelebt haben. Oder Sie können Bölscheøya mit seinen schönen Wandermöglichkeiten erkunden.

6. Tag: Entlang Edgeøya

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der Besuch der Gletscherfront bei Ryke Yseøyane. Hier haben Sie gute Chancen um Eisbären zu entdecken.

7. Tag: Der längste Gletscher Spitzbergens

Sie segeln entlang Kong Karls Land und erreichen die gewaltige Gletscherfront der Austfonna Eiskappe. Wenn möglich, unternehmen Sie hier eine Zodiac-Exkursion, so dass Sie das Eis ganz aus der Nähe beobachten können.

8. Tag: Kvitøya

Falls das Eis und Wetter es zulassen, versuchen Sie die selten besuchte Insel Kvitøya zu erreichen. Ihre enorme Eiskappe bedeckt praktisch die ganze Insel. Geplant ist unter anderem eine Anlandung bei Kræmerpynten, wo sich eine grosse Gruppe von Walrossen befindet.

9.-10. Tag: Seven Islands

Der nördlichste Punkt Ihrer Reise befindet sich nur 870km entfernt vom Nordpol, bei Nordaustlandet. Hier versuchen Sie bei einer Anlandung auf einer der „Sieben Inseln“ eine weitere Gruppe von Walrossen zu beobachten.

11. Tag: Unterwegs zum Raudfjorden

Der Raudfjorden, an der Nordküste Spitzbergens gelegen, ist bekannt durch seine Gletscherzungen, reiche Vegetation und viele Seevögel-Kolonien. Mit etwas Glück können Sie auch Eisbären oder Seehunde sehen.

12. Tag: Prins Karls Forland

Die vielfältigen Sehenswürdigkeiten von Prins Karls Forland werden Sie an Ihrem letzten Tag begeistern: Besuchen Sie die am nördlichsten gelegene Population von Seehunden und entdecken Sie auf einer Wanderung Überreste von Walfänger-Gräbern sowie Spuren von Pelzjägern.

13. Tag: Ausschiffung in Longyearbyen

Nun heisst es vom Schiff und der Crew Abschied nehmen. Nach dem Frühstück Ausschiffung in Longyearbyen, der Hauptstadt von Spitzbergen. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Rückreise nach Zürich.

Gut zu wissen:

Die Chancen, dass wir Kvitøya erreichen und eine vollständige Svalbard-Umrundung (basierend auf unseren Erfahrungen von 2013 - 2017) durchführen können, liegen bei 70%. Für den Fall, dass wir keine vollständige Umrundung durchführen können, machen wir eine Umrundung von Spitzbergen durch die Hinlopenstrasse. Das hier beschriebene Tagesprogramm dient nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter.

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