Spitzbergen - Expeditionen ins Packeis

Mit dem Segelschiff in den Polarregionen unterwegs

Der raue Charme der Natur Spitzbergens verzaubert die Passagiere der wendigen Motorsegler «Noorderlicht» und «Rembrandt van Rijn». Polarfüchse und Rentiere werden Ihnen begegnen, vielleicht haben Sie Glück und ein Beluga oder Eisbär wird entdeckt. Die Überreste von Walfangstationen oder ehemalige Kohlenminen gehören ebenso zum Landschaftsbild von Spitzbergen wie die blühende Tundra im Sommer. Die «Noorderlicht» garantiert mit ihren nur 10 Doppelkabinen ein ganz persönliches Spitzbergen-Erlebnis.

Beschriebene Reise: Nordspitzbergen

Reisen 17, 18, 23

1. Tag: Longyearbyen

Ankunft in Longyearbyen, der „Hauptstadt“ Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna.

2. Tag: Alkhornet

In Tryghamna besichtigen wir am Morgen die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert. Anschliessend wandern wir von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse, die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet befindet sich ein Ruheplatz von Walrossen.

3. Tag: Ytre Norskøya

Heute fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta. Hier haben wir gute Chancen Bären zu sichten. In Birgerbukta finden wir Tranöfen der Basken, Relikte einer vergangenen Walfangepoche. Wir versuchen heute, zur kleinen Insel Ytre Norskøya zu gelangen. Sie diente den holländischen Walfängern viele Jahre lang als Ausguck. Noch heute können wir ihrem Pfad bis hinauf auf den kleinen Gipfel folgen. Er führt direkt an Vogelklippen vorbei.

4. Tag: Raudfjord

Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist spektakulär. Zahlreiche Gletscher wälzen sich seinen Hängen entlang ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, die steilen Bergflanken werden von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen. Jermaktangen, östlich der Fjordmündung, ist stark von der Brandung ausgewaschen und bietet ein ausgezeichnetes Beispiel für die Erosionskraft des Meeres.

5. Tag: Reinsdyrflya

Falls die Eisverhältnisse es zulassen, landen wir an der Nordküste der beeindruckenden Reinsdyrflya, dem größten Tundragebiet Spitzbergens. Auf der leicht hügeligen Weite grasen Rentiere. Auch mehrere Watvogelarten brüten hier. An Seen und Tümpeln besteht die Möglichkeit, Sterntaucher und Prachteiderenten zu beobachten.

6. Tag: Liefdefjorden (Andoyane)

Wir segeln in den Liefdefjorden (Andoyane) wo Königeider und Thorshühnchen nisten. Die Chancen sind hoch , dass das Fjordeis den Weg zum Monacobreen und zu den warmen Quellen im Bockfjord blockiert, aber das Leben am Rande des Fjordeises ist spektakulär (gute Chancen für Bartrobben , Eisbären, nahrungssuchende Seevögel).

7. Tag: Fuglesangen & Magdalenafjord

Morgens landen wir bei Fuglesangen an , wo wir Krabbetaucher beobachten können. Weiter südlich fahren wir in den Magdalenefjord ein, einer der landschaftlich schönsten Fjorde Spitzbergens, in den unzählige riesige Gletscher münden. Auf dem Landgang stoßen wir auf Spuren einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert. Auch zur Vogelbeobachtung ist die Gegend hervorragend geeignet.

8. Tag: Ny Ålesund

Heute besuchen wir Ny Ålesund, die nördlichste permanent bewohnte Ortschaft der Erde. Der ehemalige Startplatz vieler Nordpolexpeditionen (zum Beispiel Amundsen und Nobile) hat sich in eine moderne Forschungsstätte gewandelt. Die Vögel der Umgebung haben sich an Menschen gewöhnt und sind ungewöhnlich zutraulich geworden.

9. Tag: 14. Juli Gletscher

Am Morgen fahren wir zum 14. Juli Gletscher, wo wir mit sicherem Abstand entlang der beeindruckenden Gletscherfront kreuzen. Nahe dem Gletscher nisten Dickschnabellummen, andere Alken sowie Papageitaucher. Begünstigt durch den Vogelkot (Guano) und die geschützte Südlage blüht an den Talhängen eine Vielzahl an Pflanzen.

10. Tage: Anlandung auf Fuglehuken

Auf dem Weg nach Süden werden wir versuchen, eine Anlandung auf Fuglehuken zu machen, wo wir viele Überreste aus der Ära der Polarbärenjagd finden. Es gibt große Seevogelkolonien und einen Ruheplatz für Seehunde. Als Alternative landen wir an der Küste von Forlandsundet, entweder in der Engelskbukta, oder Sarstangen. Walrosse sind hier öfters zu sehen. Die Tundra bietet schöne Wandermöglichkeiten an Land an.

11. Tag: Gipsvika

Am Morgen landen wir auf Bohemanflya an, ein umfangreiches Tundragebiet mit spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. Dann führt uns die Reise tief in den Isfjordenhinein, nach Gipsvika. In der Nähe der majestätischen Klippe von Templet gehen wir an Land. Es ist eine atemberaubende Gegend mit spektakulären Bergen mit Sedimentgestein von vor rund 290 Millionen Jahren.

12. Tag: Ausschiffung in Longyearbyen

Heimreise mit einem Linienflug ab Longyearbyen nach Oslo.

Das Klima um Spitzbergen ist arktisch geprägt. Auf dem Meer ist es oft auch windig. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen -2 °C und 17 °C. Die Sonne geht von Mitte April bis Ende August nicht unter: ein idealer Zeitraum, um die Mitternachtssonne zu erleben.

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